Übernahme von Monsanto Bayers Milliarden-Deal mit Nebenwirkungen

Das Erwachen der Valkyrjar

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Mit der Übernahme von Monsanto steigt Bayer zum größten Agrochemie-Konzern der Welt auf. Nun fürchten Pharma-Mitarbeiter, dass für sie keine Investitionen mehr bleiben. Aktionäre erwartet eine schmerzhafte Kapitalerhöhung.

Bayer-Chef Werner Baumann hat es geschafft. Gestern unterzeichnete er in New York mit Hugh Grant, Chef des US-Konzerns Monsanto, eine Vereinbarung über den Mega-Deal. Dann flogen die Manager, die seit April gepokert hatten, nach St. Louis, um die Pläne der US-Belegschaft vorzustellen. Die Übernahme ist ein Erfolg für den 53-jährigen Krefelder, der erst seit Mai den Dax-Konzern führt. Doch die Frage ist, wer am Ende dafür bezahlt.

  • Die Risiken Es ist die teuerste Übernahme eines deutschen Konzerns. Auch gemessen an der aktuellen Lage von Monsanto ist der Preis sehr hoch. Andere Agrochemiefirmen werden an der Börse mit dem 24-fachen ihres Gewinns bewertet, Bayer zahlt das 45-fache. Das ist ein unglaublicher Multiplikator. Bayer kauft Hoffnungswerte. Hinzu kommen die Schulden. Wenn…

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