Bundesländer bereiten Rettungsdienste auf Terrorfall vor

Indexexpurgatorius's Blog

Im Zuge der wachsenden Terrorgefahr in Deutschland verändern mehrere Bundesländer die Anforderungen an ihre Rettungsdienste.

Es geht unter anderem um Instrumente zum Abbinden stark blutender Gliedmaßen. Berlin rüstete bereits 2013 seine Rettungswagen auf, Bayern tat das im Juni. Baden-Württemberg erarbeitet derzeit ein Konzept für eine erweiterte Ausrüstung. In Hessen will man an der Ausrüstung nichts verändern, hat aber eine Arbeitsgruppe von Ministerien und Hilfsorganisationen gebildet, um die Hilfe nach Anschlägen zu verbessern.

Viele der neuen Ausrüstungsgegenstände werden bisher vor allem beim Militär eingesetzt und sind im zivilen Bereich neu. Unter anderem geht es um die flächendeckende Ausstattung der Rettungswagen mit sogenannten Tourniquets zum schnellen Abbinden stark blutender Gliedmaßen. Diese könnten zum Beispiel nach einer Bombenexplosion zum Einsatz kommen. Bayern führte zudem Wundverbände ein, die durch einen Wirkstoff lebensbedrohliche Blutungen von sich aus stillen.
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In Berlin kamen neben Tourniquets spezielle blutungsstillende Medikamente neu auf die Fahrzeuge. Alle übrigen Bundesländer…

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