Brandenburger Tor und die Opfer von St. Petersburg: Die Partnerstadt-Ausrede

philosophia perennis

(David Berger) Auch Zeit Online berichtet heute von der Weigerung des Regierenden Bürgermeisters Berlins, Michael Müller und seines rot-rot-grünen Senats, das Brandenburger Tor zum Gedenken an die Opfer des gestrigen Anschlags in St. Petersburg nicht zu beleuchten.

Interessant ist dabei, was man zur Begründung anführte: Das Brandenburger Tor werde nur bei Anschlägen in Partnerstädten beleuchtet.

„Nach dem Anschlag in Russland entschied man sich gegen die Beleuchtung. Die Begründung eines Senatssprechers: St. Petersburg sei keine Partnerstadt von Berlin. Davon solle nur in Ausnahmefällen abgewichen werden. Es gibt laut einem Bericht des rbb nämlich einen Leitfaden, der regeln oder zumindest eingrenzen soll, wann die Geste erfolgt und wann nicht. Der Regierende Bürgermeister hatte die Entscheidung getroffen, grundsätzlich nur noch bei Attentaten in Partnerstädten so zu reagieren.“

Interessant ist freilich, dass die offizielle Internetseite von Berlin-Mitte St. Petersburg als Stadt anführt.

st petersburg

Dann sind wir nun gespannt, wie schnell die Städtepartnerschaft – durch…

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