Hört endlich auf, Europa mit der EU gleichzusetzen!

philosophia perennis

(David Berger) Es gehört mit zu den neuen, nicht mehr hinterfragten und daher äußerst vielsagenden Adjektiven der Mainstream-Medien, dass im Zusammenhang mit EU-kritischen Politikern stets von „europafeindlichen“ Positionen gesprochen wird.

So etwa jüngst wieder, als ich am vergangenen Montag Morgen nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen das Radio einschaltete, um es dann gleich wieder auszuschalten:

„Linksliberaler Europafreund Macron tritt gegen europafeindliche Rechtspopulistin LePen an“.

Diese permanente Gleichsetzung der EU mit Europa ist sicher nicht einfach ein Fauxpas – etwa so, wie wir häufig in Deutschland von „Tempos“ reden, aber ganz einfach Papiertaschentücher meinen. Dabei hinkt auch dieser Vergleich, denn die Tempos sind noch die vergleichsweise qualitätsvolleren Papiertaschentücher, bei denen das Risiko gering ist, dass sie im Gebrauch reißen.

Im Unterschied dazu ist die EU alles andere als die besonders qualitätsvolle Ausgabe von Europa.

Der bekannte Publizist Ramin Peyami hat dazu auf Facebook bemerkt:

„Die Ideologen haben wieder Hochkonjunktur. Erleichtert…

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