„Dummheit ist Sünde“. Oder: Margot Käßmanns Nazi-Jagd auf dem Kirchentag

philosophia perennis

(David Berger) Der vielleicht bedeutendste Theologe der abendländischen Christenheit, Thomas von Aquino hat den schönen Satz formuliert: „Dummheit ist Sünde“ – Der Aquinate beschreibt damit ein Phänomen, an das ich denken musste, als am Himmelfahrtstag die Nachricht von einem ganz eigenen intellektuellen Himmelfahrtskommando die Runde machte:

An eben jenem Tag hat „Reformationsbotschafterin“ Margot Käßmann auf dem „evangelischen Kirchentag“ eine sogenannte „Bibelarbeit“ abgehalten. Und sich etwas bislang nie Dagewesenes, höchst Originelles einfallen lassen:

Sie hat die AfD angegriffen und dabei auf den unsäglichen, den Nationalsozialismus relativierenden Nazi-Vergleich zurückgegriffen.

Das Magazin „Kirche & Leben“ schreibt:

„Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der »einheimischen« Bevölkerung entspreche dem »kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten«, sagte Käßmann vor 5.000 Menschen in einer Bibelarbeit. »Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht‘.“

imagemagicUm mit dem Aquinaten zu sprechen: Da ist die Dummheit bzw. Sünde ganz schön heftig…

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Ein Gedanke zu “„Dummheit ist Sünde“. Oder: Margot Käßmanns Nazi-Jagd auf dem Kirchentag

  1. Nach der Logik von Käßmann heißt es dann ja auch

    Zwei muslimische Eltern, vier muslimische Großeltern,
    da weiß man woher der islamische Terror -Wind weht.

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