Zivilcourage gegen Gewalttäter: Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Andrea Berwing

Man weiß, daß es geschehen ist. Alle Tatsachen sind bekannt. Wir leben im Zeitalter des Gottes der metallenen plastikumrandeten Chips, technikaffin bedenkt sich der Zeitgeist modern und fortschrittlich. Das ganze Gerüst der Daten und Ereignisse ist vorhanden, – jedoch – Inhalt kann man ihm nicht verleihen. Der Fanatiker liebt seinen eigenen Fanatismus, seine selbstauferlegten Beschränkungen und die daraus erwachsende einseitige Sichtweise treten heute an die Stelle des Denkens. Fiktion und die Leugnung der enttäuschenden Wirklichkeit treten an die Stelle von neutraler Berichterstattung. Das eigene Selbstwertgefühl bezieht der Leugner aus seiner Liebe zum eigenen Fanatismus. Er benötigt nichts Anderes mehr, um sich überlegen zu fühlen. Widerworte, Reflektion, Kritik werden nicht geduldet.

Inmitten der lautlosen Leugnung ist ein Mann, ein Täter, ohne Hintergrund, bis der Fehler behoben ist, die Leugnung vollkommen scheint. Und so lerne ich wieder dazu. Jeder Mensch und jede Zeit haben einen eigenen Gott…

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