Die Tölpelei der moralischen Entrüstung

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Die Tölpelei der moralischen Entrüstung – so nannte der kristallklar formulierende Philosoph Friedrich Nietzsche schon vor 150 Jahren jenes Phänomen, das wir heute als den „Empörismus“ kennen. Unsere zeitgenössische moralinsaure Dauerempörung entspringt bekanntlich der unseligen Politischen Korrektheit und einem grundsätzlich linksideologischen Denken. Die Entrüstungserscheinungen im 19. Jahrhundert waren aber ganz offensichtlich ähnlich gestaltet wie die heutigen.

Der einzige Unterschied zu heute bestand wohl nur insofern, als dass der Hypermoralismus damals nahezu ausschließlich von der Religion getriggert wurde und Kennzeichen der „christlichen“ Heuchler war, während er in unseren Tagen aus den säkularisierten Ersatzreligionen namens Sozialismus und Modernismus kommt und meist von weltlichen „Würdenträgern“ verbreitet wird.  Zum Ausgleich ist er dafür aber um nichts weniger geheuchelt.

Der stete Quell der linken Empörung ist versiegt

Lange Zeit waren dezidiert geäußerte Zweifel an der Asylpolitik oder gar offene Widerstände gegen die Massenmigration der Quell der linken Empörung: Wer 2015 nicht jubelnd am Bahnhof stand…

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Der Idlib-Daesh-„Kalifatsstaat“ und seine Kinder haben wie üblich Gefangene geschächtet. #Syria #Syrien

Fortsetzung urs1798

Arbeitsblatt und Nachruf auf weitere ermordete Gefangene.

In meinen vorherigen Einträgen zeigte ich bereits viele Gefangene, manche in „Idlib“-Al-Kaida-Takfiri-Hand, andere in der Hand der Idlib-IS-Takfiris.

Sie haben gemeinsam dass sie systematisch Gefangene ermorden oder auch durch rachsüchtige Terroristenangehörige ermorden lassen.

Eine weitere Verbrechensdokumentation:

In meinem letzten Eintrag schrieb ich: …“

Der IS zeigt tote und gefangene syrische Soldaten, sie haben keine Überlebenschance, genausowenig wie bei Al-Kaida oder FSA. Sie morden alle gleich. IS schreibt vom Kalifat „Idlib“.

Die IS-Takfiris zeigen mindestens sieben Geiseln in Todesangst. Veröffentlicht vor etwa drei Tagen. : https://archive.fo/N2tvv

Der Text auf dieser „pdf“: „State of Idlib
Prisoners of the military Nasiri east of the airport (Abu Dahour) military suburb south state

عاجل

ولاية إدلب
أسرى الجيش النصيري شرق مطار (أبو الضهور) العسكري بريف الولاية الجنوبي

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Gezeigt hatte ich auch die Folter an einem der Gefangenen:

…“

Nun kann ich bestätigen, dass mindestens drei…

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Nach Trumps Jerusalem-Entscheidung: Die Apokalypse lässt auf sich warten

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

I. Armageddon abgesagt
Was gab es für ein Entsetzen am 6. Dezember des vergangenen Jahres! Der Irre aus dem Weißen Haus dreht völlig durch und steckt den Nahen Osten in Brand.1 Jetzt macht er doch tatsächlich ernst und erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an, womit er praktisch eine Kriegserklärung an über eine Milliarde Muslime ausspricht. Jetzt wird eine Weltregion in Flammen aufgehen, wahrhafte Ströme von Blut werden fließen …

Aber irgendwie lässt das Chaos auf sich warten. Der Dritte Weltkrieg ist auch noch nicht ausgebrochen. Die Apokalypse, die manche uns versprochen haben, kommt einfach nicht.

Zwar hat der türkische Diktator Recep Tayyip Erdogan Gift und Galle gespuckt und Israel als Besatzungs- und Terrorstaat verleumdet. (Nicht zum ersten Mal. Er ist in der jüngsten Vergangenheit mehrfach durch deutliche antiisraelische und antisemitische Tiraden aufgefallen.) Zwar hat auf seine Einladung hin in Istanbul ein Sondergipfel der Organisation…

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1933 – 1968 – 2018: Ein Deutsches Kontinuum

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Das Lutherjahr haben wir hinter uns, nun dräut uns das „Gedenken“ an Karl Marx, dessen Geburtstag sich 2018 zum 200. Male jährt; und vor allem das 50-Jahre-Jubiläum der sog. 68er-Revolution.

Was hat das mit 1933 zu tun? Und worin zeigt sich da ein Kontinuum?

1968

1968, damit verbinden sich in erster Linie der studentische Protest und in dessen Gefolge die sozialistischen Umsturzversuche, die seinerzeit (und in gewissem Grade bis heute) die Bundesrepublik erschütterten. Begonnen hatte das, was sich dann als „Bewegung“ bezeichnen sollte, bereits 1967 mit den gewaltsamen Ausschreitungen am 2. Juni. Im Rahmen der Proteste gegen den Staatsbesuch des persischen Schahs kam es in West-Berlin zu Schlägereien mit der Polizei, wobei der Student Benno Ohnesorge von dem später als Stasi-Spitzel entlarvten Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurass mit einem gezielten Schuss in den Hinterkopf getötet wurde. Daraufhin verbreitete und radikalisierte sich die bereits in den 1960er Jahre bestehende…

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