Wenn die Dummheit eines Volkes grenzenlos zu sein scheint

Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

Die Mehrheit ist der Unsinn. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. Der Staat wird untergehn früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. (Schiller)

Ein Mensch kann so intelligent, wissend und gut sein, aber 1000 Menschen zusammen sind meistens dumm, unwissend und oft bösartig. 1000 Menschen haben 1000 verschiedene Meinungen. Und 1000 Menschen können leichter dümmer gemacht werden, als man es bei einen einzigen je schaffen würde. Der Einzelne setzt vermutlich sein Wissen und seine Intelligenz zu jeder Zeit ein. Um diese Aussage zu untermauern, nehmen wir das Beispiel um den Hype dieses Sommers:

Gestern besuchte ich ein paar Bekannte. Als ich kam, saßen sie im Büro und arbeiteten – versuchten es zumindest. Das erste was ich von ihnen hörte: „Oh die Hitze, so heißt war es noch nie.“ Ich schaute sie an, meine Augen wurden größer, schüttelte den Kopf und fragte sie: „Wieso denkt ihr, daß das…

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4 Gedanken zu “Wenn die Dummheit eines Volkes grenzenlos zu sein scheint

  1. Wenn die bodenlose, impertinente, unglaubliche Frechheit, Unverschämtheit und Dreistigkeit*) eines „Volkes“ grenzenlos zu sein scheint !

    . . . und Dummheit
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    So unvorstellbar es erscheinen mag, bleibt es doch Tatsache, daß es ein Volk gibt, welches einmal über die ganze Welt zerstreut ist und trotzdem die straffste völkische Gliederung besitzt, welches davon lebt, daß es die Natur in allen Dingen des Lebens umkehrt und zugleich die Anmaßung besitzt, zu behaupten, solches sei der Wille Gottes, und es auch tatsächlich erreicht, daß Hunderte von Millionen Menschen dieser Erde diese Frechheit als göttliche Offenbarung anerkennen.
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    Um welches Volk es sich handelt ? Dreimal dürfen sie raten . . . ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2019/12/13/merkwuerdige-frage-gefunden-wann-ist-ein-deutscher-ein-deutscher/#comment-49751

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  2. Der Fall Luzifers (2)

    Anfang: ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-50212

    Der Fall Luzifers (1) ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-50295
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    Die meisten Juden mögen es nicht zugeben, aber unser Gott ist Luzifer….
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    Lieber Leser, nachdem der Kassettenrekorder ausgeschaltet worden war, beschuldigte ich Harold Rosenthal, unserem Abkommen nicht voll gerecht geworden zu sein, da er auf meine Frage, ob die Juden das auserwählte Volk Gottes seien, nicht aufrichtig geantwortet habe. Er erwiderte:

    Wir sind Gottes auserwähltes Volk … Die meisten Juden mögen es nicht zugeben, aber unser Gott ist Luzifer – ich log also nicht – und wir sind sein auserwähltes Volk. Luzifer ist immer noch sehr am Leben.

    Ich war wie betäubt. Ich hatte keine weiteren Kommentare. Ich hatte beobachtet, wie diese arrogante, großsprecherische Person sich manchmal wie ein Chamäleon, das seine Farbe wechselt, veränderte. Sehr oft strahlte er Hass aus – ja, sogar ein Gift. Am Ende fühlte ich mich schmutzig, weil ich in seiner Nähe gewesen war.

    Die verborgene Tyrannei ist enthüllt worden

    siehe: Die verborgene Tyrannei – Das Harold-Wallace-Rosenthal-Interview 1976 ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-50181
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    Der Fall Luzifers und der Beginn der materiellen Schöpfung
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    Das vorliegende Heft ist der vierte Hauptabschnitt des Einführungswerkes , Das Reich des Ewigen´, welches der Darstellung der durch das seherische Werkzeug Gottes, Jakob Lorbers, in den Jahren 1840 — 64 kundgegebene Gottes=, Schöpfungs= und Lebenslehre gewidmet ist.

    Voran gingen der einleitende Teil, , Die Gottesbotschaft Jakob Lorbers´, sowie die systematischen Teile ,Das Wesen Gottes´ und ,Die geistige Urschöpfung´.

    Das Heft ,Der Fall Luzifers´ schildert das Wesen und das Geschick des großen Hauptgeistes Satana, auch Lichtträger oder Luzifer genannt, von welchem die Heilige Schrift und viele andere Urüberlieferungen der Menscheit berichten. Es zeigt, wie durch die tragische, eigenwillige Entwicklung dieses urgeschaffenen Geistes die Schöpfung von der reingeistigen zur materiellen Stufe übergeführt worden ist.

    Dr. Walter Lutz

    (…)

    Mußte Luzifer fallen ?

    (…)

    Die tiefsinnige Frage: „ Mußte Luzifer fallen ?“ — ist daher nicht einfach mit einem glatten Ja oder Nein zu beantworten; vielmehr bietet uns dieses verwickelte Problem, in welchem alle Grundlinien der Schöpfungslehre wie in einem Hauptknoten zusammenlaufen, die verschiedenartigsten Seiten und Tiefen.

    Und die Beurteiler werden zu verschiedenen Ansichten gelangen, je nachdem sie von dieser oder jener Seite an die Frage herantreten und in dieser oder jener Tiefe in sie eindringen.

    Nach unseren allgemeinen Erörterungen über Wesenschöpfung und =erziehung Gottes ist folgendes zu sagen:

    Keinesfalls kann davon die Rede sein, daß Luzifer oder ein anderer Widerordnungsgeist auf irgend einer Stufe seiner Entwicklung durch die Allmacht Gottes zwangsweise, sozusagen von außen her, genötigt worden wäre zu fallen ( d. h. statt vorwärts zur göttlichen Demut und Liebe sich rückwärts zu immer tieferer Selbstherrlichkeit und Selbstsucht zu entwickeln ). Im Hinblick auf die allgemeinen Grundgesetze der freien Wesententwicklung ist dies entschieden zu verneinen. —

    „ Denn bei der Hervorbringung einer Mir völlig ähnlichen Seele, “ betont der Herr im Johanneswerke, „also einer zweiten Gottheit, darf Meine Allmacht nur sehr wenig, alles aber der neuwerdende Gott aus Mir zu tun und zu versehen haben. Von Mir aus bekommt er nur das Material, geistig und auch naturmäßig. Und wäre es nicht also und könnte es anders sein, so würde Ich wohl nicht als der ewige Urgeist Mir selbst zufolge Meiner Liebe die Mühe aufgebürdet haben, Fleisch anzunehmen, um die bis zu einem gewissen Punkte gediehenen Seelen nicht etwa durch meine Allmacht, sondern lediglich durch Meine Liebe weiterzuleiten und ihnen den neuen Gottgeist aus Mir zu geben, auf daß sie nun, so sie, es ernstlich wollen, mit Mir in kürzester Zeit vollkommen eins werden können.“ 1)

    Auch die Geistesentwicklung Luzifers wurde demnach unter der unvermerkten, schonenden Leitung Gottes grundsätzlich nur von dem eigenen, inneren Willensdrange dieses Wesens „ auf dem Wege der freien Willenswaltung“ 2) bestimmt. — War die Veranlagung Luzifers von Gott aus nach dessen Willen und Plane zwar auch so, daß der Hauptlebensfunke dieses „ großen Unlautergeistes “ 3) uranfänglich „ nicht mit dem überwiegenden Reize für die Handlung nach dem Ordnungsgebote,“ 4) sondern, wie alle seine Nachkömmlinge, mit einem „ gewissen Uebergewichte “ der Widerordnungskräfte 5) ausgestattet war, — so war dennoch dadurch, daß der Herr den mächtigen Widerordnungstrieben dieses Lichtgeistes durch die „ Lehre aus den Himmeln “ 6) allezeit eine „ klare Ansicht der ewigen Vorteile der Ordnung “ 7) gegenüberstellte, auch Luzifers Seele stets in einer , Freischwebe ´ zwischen Gut und Böse und konnte sich „ mit nur einiger Mühe “ jederzeit nach seinem Belieben frei zu Gott und zur Ordnung kehren.

    „ Denn wenn eine Seele, in der Freischwebe befindlich, sich nur einige Mühe geben will, sich ins Geistige erheben, so bekommt das Geistige ( durch die Hilfe des Herrn; d. Verf. ) auch sogleich ein mächtiges Uebergewicht, und die Seele erhebt sich mit großer Leichtigkeit über das Gewicht der Trägheit ihres Fleisches ( d.h. ihrer Widerordnungselemente; d. Verf.).

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    1) Ev Bd. 4, Kap. 246. 2) Ev Bd. 9, Kap. 170, 19. 3) RBl Kap. 193, S. 140. 4) Ev Bd. 2, Kap. 227, 11. 5) Ev Bd. 9, Kap. 181, 9. 6) Ev Bd. 9, Kap. 181, 9. 7) Ev Bd. 2, Kap. 227, 11.
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    Hat sie das mit wenig Mühe getan, so kann ihr die Schwere ihres Fleisches kein Hindernis des Fortschreitens zur höchsten Lebensvollendung mehr in den Weg legen. Und gelangt sie auf dem leichten Wege ihres Fortschreitens auch noch dann und wann auf kleine Steine des Anstoßes, so kostet es sie abermals nur eine geringe Mühe, sie aus den Weg zu räumen.“ 1)

    Lange Zeiten seines Kindesalters hindurch hielt sich denn auch, wie vernommen, der große Lichtgeist unter der weisen und festen Erzieherhand des Herrn in den Bahnen der Ordnung. Es mag in diesen Frühzeiten die göttliche Liebe den werdenden Geist schärfer gegängelt und gezügelt haben, — etwa wie man ein kleines Kind leitet und nötigenfalls auch mit leichtem Zwange in seinen Grenzen hält. Im Johanneswerke sagt in diesem Sinne der Herr zu einem Jünger: „Damit bist du vollkommen auf dem Sandwege, wenn du meinst, Gott habe den geschaffenen Wesen eher die eigene Selbstbildung überlassen, bevor sie die Fähigkeit besaßen, die göttliche Ordnung in sich völlig zu erkennen und in aller Tiefe zu erfassen. Da ging viel Unterricht voran, und es vergingen lange Zeiträume zwischen dem Werden der ersten Wesen und der Periode, in der dann solchen Geistern ihre selbsttätige Bildung anheimgestellt wurde.“ 2)

    In seiner Viertelsreife, „ gerade in den allerwichtigsten und heikelsten Zeiten der Ausbildung “ setzte sich Luzifer ja nun aber trotz aller Belehrung so sehr gegen die leitende Ordnung Gottes, daß der Herr „ im Ernste traurig werden mußte über solchen Starrsinn. “ 3)

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    1) Ev Bd. 9, Kap. 181, 10. 2) Ev Bd. 2, Kap. 230, 6; vgl. ferner Ev Bd. 2, Kap. 224, 4, und 231, 3 — 4. 3) H Bd. 3, Kap. 488, 17.
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    Und von diesem Zeitpunkte an stieg Luzifer kraft seines eigenen, freier und freier sich entfaltenden Geschöpfeswillens nicht weiter dem Ziele der Vollkommenheit entgegen, sondern begann tiefer und tiefer in die Widerordnung zu fallen. — „ Denn wenn eine Seele, so sie die reine Lehre erhalten hat und die Wahrheit auch wohl begreift, sich denkt: » Ah, nun weiß ich, was ich Rechtens zu meinem Heile zu tun habe; aber bevor ich danach völlig tätig werde will ich denn doch auch von den Reizen und Süßigkeiten der Welt, dieweil sie mir geboten sind, eine kurze Zeit nur genießen ! «, siehe, da fängt dann die Seele an, diese Reize und Süßigkeiten zu verkosten und auch bald in vollen Zügen zu genießen, verleiht dadurch der Materie ihres Fleisches ein bedeutendes Uebergewicht, das ihre klare Einsicht in die Dinge des Geistes nur sehr schwer und oft auch gar nicht mehr zu überwinden imstande ist.“ 1)

    Diese Wendung war und ist jedoch auch bei Luzifer, wie wir durch Lorber wissen, nie und nimmer das letzte Entwicklungsziel; vielmehr ist uns ja auch von ihm bekundet: „ Dieser Geist ist zwar ganz richtig das Unlauterste, was du dir nur immer vorstellen kannst, aber zu seiner Zeit ist er einer völligen Läuterung eben nicht unfähig, “ und — „ noch immer wird an seiner Läuterung gearbeitet.“ 2) Seine Wendung zum Argen war und ist somit noch heute in Wahrheit nur eine vorderhand , zugelassene ´ Entwicklungserscheinung, weil Luzifer seit jener kritischen Zeit der Viertelsreife nur noch durch bitterste Selbsterfahrung und harte Gerichte belehrt werden konnte,

    — wie ja auch ein irdischer Vater seinem besonders hartnäckigen Kinde, das nicht mehr auf gute Worte hören will, schließlich wehmütigen Herzens den Willen tut, um es durch Schaden am Ende doch noch klug werden zu lasen. „ Wenn aber also, “ sagt der Herr im Johanneswerke, „ siehe, da bin wahrlich nicht Ich schuld an solcher Verschlimmerung — darum, weil Ich in die Seele eine kleine Vorneigung zur Welt legte, ihr aber zugleich auf der anderen Seite ein volles Licht aus den Himmeln zukommen ließ, mit dem sie mit leichter Mühe die kleine Vorneigung zur Welt besiegen kann.“ 3)

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    1) Ev Bd. 9, Kap. 182, 1. 2) RBl Bd. 2, Kap. 193, S. 140. 3) Ev. Bd. 9, Kap. 182, 11.
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    Wenn somit also der unmittelbare Grund, die , Schuld ´ am Falle Luzifers tatsächlich im eigenen, mehr und mehr sich frei und selbstständig machenden Willen dieses Geistes selbst lag, so ist andererseits aber doch die Frage nicht von der Hand zu weisen, ob nicht mittelbar der tiefere Grund dennoch auch in Gott und seinem Willen lag. Denn wenn wir uns, zum heikelsten Punkte des ganzen Problems gelangend, fragen, woher es kommt, daß unter allen großen Urgeistern gerade Luzifer von jenen kritischen Zeiten seiner Viertelsreife an die „ kleine Vorneigung für die Welt “ nicht mehr überwinden wollte, — warum gerade er, im Unterschiede zu den andern diese leichte Mühe sich nicht weiter nehmen wollte, trotzdem auch er es hätte können, — so können wir für diese Willensbesonderheit des obersten Hauptgeistes im , geheimen´ 1) allerletzten Grunde wohl keine andere Antwort finden, als daß der Herr diesem , großen Unlautergeiste´ 2) bei dessen Veranlagung eben so viele und starke Elemente der Widerordnung mitgegeben hat, daß diese in der Fülle und Gärung der Brausejahre alle Dämme brachen und nur noch durch bittere Erfahrung geläutert werden konnten.

    — Im allerletzten Grunde ist die Verschlimmerung Luzifers somit mittelbar dennoch durch die besondere Veranlagung oder Wesensmischung dieses Geistes von Gott, dem letzten Urgrunde alles Geschehens, verursacht worden. Und wir verstehen durch diese tiefere Betrachtung die früher angeführte dunkle Frage des Herrn an den Trotzenden: „ Weißt du denn wohl, ob das nicht Mein geheimer Wille ist, daß du eben also sein mußt, wie du bist ? Weißt du es, ob Ich dich nicht schon von Urbeginn an zum Falle bestimmt habe ? !“ 3) — Und es werden uns auch Worte begreiflich wie: „ Ich als der alleinige Träger alles Seins und Lebens muß nun auch in das, was von Ewigkeit her durch die Festigkeit Meines Willens dem Gerichte und dem Tode verfallen war, eben durch das Gericht und den Tod Meines Fleisches und Blutes eindringen . . . . . Und es ist darum des Menschen Sohn in die Welt gekommen, um das, was gewisserart von Ewigkeit verloren war, aufzusuchen, zu erlösen und also für die Seligkeit fähig zu machen.“ 4)

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    1) BM Kap. 117, S. 287. 2) RBl Bd. 2, Kap. 193, S. 110. 3) BM Kap. 117, S. 287 4) Ev. Bd. 5, Kap. 247, 5 — 6.
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    Und schließlich erhellt sich uns, wenn wir in dieser Richtung noch weiter in die Luziferfrage eindringen, auch der Sinn jener bemerkenswerten Ausführungen im Johanneswerke, in welchen der Herr den Fall Luzifers mit dem unendliche Entwicklungszeiten später erfolgenden Falle Adams vergleicht und sagt:

    „ Darum geschah unter dem sogenannten Falle der Urgeister eine ( in gewissem Sinne; d. Verf. ) notwendige und genötigte Scheidung, während die adamitische als schon von Adam selbst ausgehend, keine Nötigung war, sondern ein ( voll ) =freier Akt des schon in allen seelischen Sphären voll= frei gewordenen ersten Fleischmenschen.“ 1) — Bei der Verschlimmerung in seiner Viertelsreife stand Luzifer trotz aller Erziehung und Belehrung wie ein junges Menschenkind wohl nicht mehr ganz, aber doch noch fast unmittelbar auf der ihm von Gott gegebenen Willensgrundlage. Sein Geschöpfeswille war noch nicht durch Lebenserfahrung und selbsterworbene Erkenntnisse voll , selbstständig´ und , wahrhaftig frei´ 2) geworden, wie dies auf späteren Entwicklungsstufen bei den Geistern mehr und mehr der Fall wird, sondern die Kräfte die Gott in ihn gelegt hatte, trugen unter der unvermerkten Leitung Gottes sein Ich noch gewissermaßen wie ein Kind von Stufe zu Stufe seiner Lebensbahn, damit eben auf diesen Wegen der Erfahrung der angehende freie, aber noch unselbständige, Geschöpfeswille zum selbstständigen, wahrhaft freien , Kindes´= oder Selbstgottwillen reife.

    — „ Es war da ein Unterschied wie zwischen einem Kindermenschen, der seine eigenen Füße noch nicht gebrauchen kann und daher von einem Ort zum anderen getragen werden muß, und einem gesunden Manne, der schon lange gut und fest gehen kann, und dem man nur den geradesten Weg zum Bestimmungsorte zeigt und es ihm überläßt, ob er danach hingehen will oder nicht. “ 3)

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    1) Ev. Bd. 2, Kap. 224, 3. 2) Siehe Lutz , die geistige Urschöpfung´, Kapitel: , Durch Freiheit zur Selbstständigkeit´. 3) Ev. Bd. 2, Kap. 224, 4 — 5; vgl. über die Befreiung aus der , geschöpflichen Notwendigkeit´auch Ev Bd. 3, Kap. 178, 1, und Bd. 7, Kap. 121, 3.
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    Durch den Fall Luzifer und seiner Untergeister erreichte der Herr, wie noch eingehend zu besprechen sein wird, auch noch andere große Schöpfungszwecke, — so den, daß damit den reinen, treubleibenden Urgeistern eine unerschöpfliche Liebes= und Lebensaufgabe in der Rückführung jener gefallenen Brüder geschaffen wurde. Auch werden wir noch hören, daß auf der materiellen Schöpfungsstufe die allerhartnäckigsten luziferischen Lebensfunken in den grobstofflichen Leibern der materiellen Wesen gewissermaßen als Tiegel zur Läuterung der weniger hartnäckigen seelischen Elemente dienen müssen. Allein es ist hier sehr zu bemerken, daß das Fallen Luzifers und sein Verharren im Bösen lediglich aus diesen Gründen nicht unbedingt notwendig, sondern nur zweckvoll war und ist, und daß demnach die Umkehr jener Abtrünnlinge trotzdem jederzeit erfolgen kann.

    Im , Bischof Martin´ hören wir den Herrn, der dem Hauptgeiste vorhält, daß er, der Herr, ihn doch nur als Werkzeug so trotzig geschaffen habe: „ Ich aber bin kein harter Erzgießer, sondern ein Meister voll Liebe, so daß Ich sogar Meine Tiegel aus ihrer langen Glut ziehen will, so sie es wünschen und in die Ordnung Meiner freien Werke übergehen wollen; wollen sie das aber nicht, und macht es ihnen mehr Freude, Meine ewigen Schmelztiegel zu verbleiben, so ist es Mir auch recht; denn da brauche Ich Mir keine neuen zu schaffen ! Bleiben sie aber Tiegel, so sind sie, wie sie sein müssen, und unmöglich, wie sie sein wollen ! Denn ein Werkzeug kann nicht anders sein, als wie Ich es gestalte und haben will.

    Daher ist dein vermeintlicher Trotz, an dem du eine Freude hast, auch nichts als eine Chimäre *), entstammend deiner großen Blindheit ! Denn so wenig ein Topf, zum Töpfer sagen kann: » Ich bin, wie ich will ! «, während ihn doch der Töpfer dreht und gestaltet, wie er will; ebensowenig kannst du zu Mir sagen, daß du seist, wie du wollest, während du doch nur sein mußt, wie Ich es will. Nur gebe Ich, als die ewige Liebe selbst, dir nebst diesem deinem Gerichte auch so viel lebendige Freiheit, der zufolge du deinen qualvollsten Zustand fühlen, begreifen und ändern kannst, so du es willst; willst du es aber nicht, so bleibe wie und was du bist, nicht aber, weil du es also willst, sondern weil Ich es also will ! — Willst du aber dein Los verbessern, so werde Ich an deine Stelle ein anderes Mir in deiner Art dienliches Werkzeug setzen ! “ 1)

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    *) Chimäre = eine Wahrnehmung, die man sich nur einbildet ( Fata Morgana, Halluzination, Optische Täuschung, Traum ) 1) BM Kap. 117, S. 287.
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    Diese Stelle gibt der Luzifer= Frage erst die letzte und tiefste Beleuchtung. Auch dieser besondere Geist hat danach trotz seiner Bestimmung als Werkzeug dennoch als ein zur Vollendung und Gottähnlichkeit berufenes Wesen auch nach seinem Falle ewig= hin die unverlierbare Fähigkeit und Möglichkeit, jederzeit mit göttlicher Hilfe aus der Widerordnung in die Ordnung und zur ewigen, wahren Freiheit und Vollkommenheit überzugehen.

    Und so kann man den Fall des großen Lichtgeistes und seiner Untergeister in die Formel zusammenfassen:

    Die luziferischen Geister mußten — nicht durch äußere Nötigung seitens der göttlichen Allmacht, wohl aber durch inneren, veranlagungsmäßigen Willensdrang — in der Fülle und Gärung der Unreife unter göttlicher Zulassung zunächst zwar fallen, — aber durch die unablässige, ernste Belehrung aus den Himmeln kann sich jeder von ihnen trotz aller Werkzeugbestimmung, mit der ihm für ewig verliehenen Willensfreiheit jederzeit aus der Widerordnung leicht erheben und sich zu immer größerer Selbstständigkeit, Vollkommenheit und wahren Freiheit der Kinder Gottes ausbilden.

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    Das Reich des Ewigen — Führer durch die Werke Jakob Lorbers —Von Walter Lutz
    1. Band, 4. Heft — Der Fall Luzifers und der Beginn der materiellen Schöpfung — nach Jakob Lorber ↓

    Klicke, um auf Der%20Fall%20Luzifers.pdf zuzugreifen


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    siehe auch:

    Walter Lutz — Die Geistige Urschöpfung — nach Jakob Lorber ↓

    http://cordisanima.blogspot.com/2012/08/walter-lutz-die-geistige-urschoepfung.html
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    ….ein bewußtes 100 % Verbrechen des Massenmordes ( Chemo= „ Rattengift “,von Stickstoff-Lost abgeleitet , dem Kampfgas aus dem Ersten Weltkrieg ) ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-49957
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    Die Erdenwege des Herrn Jesus ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2018/08/14/wenn-die-dummheit-eines-volkes-grenzenlos-zu-scheint/#comment-50233
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    …..Aber zugleich merket ihr auch, wie noch ein gar großer finsterer Teil sich nun bestrebt, das Gewand des Lichtes über sein schwarzes anzuziehen, und daraus und damit aus Eigennutz und Herrschsucht abermals ein neues antichristisches Heidentum zu schaffen ; aber Ich Selbst lasse Meinen Zorn über sie hereinbrechen, d. i. das Feuer Meiner Wahrheit und Meiner Engel der neuen Erde fallen wie mit flammenden Schwertern über sie her, und schlagen jede weitere finstere Bestrebung in die Flucht und in den Abgrund der gänzlichen Vernichtung……

    …… Dann werde auch Ich zu den Meinen kommen als ihr heiliger Vater. Amen !

    Die Frohe Botschaft an das deutsche Volk !

    Deutsches Volk magst ruhig sein, Ich (Ostfront) sehe sie, die vielen Engelein !

    Das ganze Deutschland wird es sein !

    Das sagt euch Ostfront…. der Zimmermann aus dem Erzgebirge !

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  3. Carlos Aranha Castañeda
    ist mir nicht fremd, auch nicht Plato, Marx und Engels, Helena Petrovna Blavatsky undsoweiterundsoweiter. Und schon gleich gar nicht das spätantike Sektenzeug. Eigentlich müßte ich zugeben, daß ich mir damit den Brägen ganz unnütz damit verkleistert habe*.
    Die zehn Gebote von Hans Conrad Zander aus „Ecce Jesus“ finde ich der Beachtung wert, besonders dieses: Wenn einer kommt und sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Licht, folge mir! – So folge ihm nicht.
    Wieso EIN Geisterfahrer? HUNDERTE!

    *Castañeda ausgenommen, so als reines Gedankengebäude, bzw. als poetisches Bild.

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  4. ————————————————————

    Schaut sie euch genau an … ( 2 )

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    Schaut sie euch genau an … ( 1 ) ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2020/05/15/von-corona-covid19-immunitaetsnachweis-und-anderen-horrorgeschichten/#comment-52347

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    Seht, das sind die Kriegs= und Panikmacher in London, Paris und Washington.

    Schaut sie euch genau an, wie sie in ihren Klubs, Freimaurerlogen und Judenbanken zusammenhocken und jenes Unheil ausbrüten, das über Europa hereinbrechen soll. Sie sind nicht einheitlich, weder in ihrem Aussehen noch in ihrem Auftreten. Ihr bemerkt unter ihnen die feudalsten Lords der englischen Gesellschaft neben urbanen Arbeiterführern, die vornehmsten Dandies Arm in Arm mit schmierigen Ostgaliziern, laut schreiende und aufgeregt gestikulierende Advokaten mit dicken, wohlgenährten Spießern, die eine pausbäckige Röte in ihren Gesichtern zur Schau tragen, feige, niederträchtige Juden und rachsüchtige Emigranten.

    Sie alle glauben, nun im trautem Verein ihre Rechnung mit Deutschland abmachen zu können …

    Reichsminister Dr. Goebbels ( „ VB.“ Münchner Ausgabe, 20. Mai 1939, Nr. 140 ).

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    Wir kennen den Feind — Kampf der Freimaurerei

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    Zur Stärkung seiner politischen Stellung versucht der Jude, die rassischen und staatsbürgerlichen Schranken einzureißen, die ihn zunächst noch auf Schritt und Tritt beengen.

    Er kämpft zu diesem Zwecke mit aller ihm eigenen Zähigkeit für die religiöse Toleranz und hat in der ihm vollständig verfallenen Freimaurerei ein vorzügliches Instrument zur Verfechtung wie aber auch zu Durchschiebung seiner Ziele.

    Die Kreise der Regierenden sowie die höheren Schichten des politischen und wirtschaftlichen Bürgertums gelangen durch maurerische Fäden in seine Schlingen, ohne daß sie es auch nur zu ahnen brauchen.

    Adolf Hitler: „ Mein Kampf “, Seite 345

    (…) ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2020/04/22/in-eigener-sache-3/#comment-52322

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    Nur durch Schwächung der Völker an Blut und Seele kann der Jude herrschen !

    Beweismittel für das ewige Morden …. der grauenvollen Verbrecherkaschemme !

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    Der Lübecker Impf= Mord 1930

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    …. Schaut sie euch ganz genau an:

    Albert Calmette ….war ein Freimaurer wie er im Buche steht !

    Léon Charles Albert Calmette (* 12. Juli 1863 in Nizza; † 29. Oktober 1933 in Paris) war ein französischer Arzt, Bakteriologe und Immunologe. Er entdeckte den Bacillus Calmette-Guérin, einen Impfstoff gegen Tuberkulose und entwickelte das Calmette-Serum gegen die Wirkung von Schlangenbissen.

    Mitglied der Royal Society und der Académie des sciences.

    Royal Society

    Die Royal Society (deutsch Königliche Gesellschaft) ist eine 1660 gegründete britische Gelehrtengesellschaft zur Wissenschaftspflege. Sie dient als nationale Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften. Ihre Mitglieder werden als Fellow of the Royal Society (kurz FRS oder F.R.S.) bezeichnet.

    Académie des sciences.

    Die Pariser Académie des sciences de l’Institut de France, traditionell nur Académie des sciences (Akademie der Wissenschaften) genannt, ist eine der fünf Akademien, die zum Institut de France zusammengeschlossen wurden. Sie versammelt französische und ausländische Wissenschaftler – in beiden Fällen besonders herausragende Vertreter ihres Faches.

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    Mord Durch Impfen ! Hirodo medicinalis.

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    Zeitschrift für medizinische Volksaufklärung

    Zentralorgan des „ Vereins der durch Aerzte Geschädigten“ , Sitz Kiel

    Nr. 9 Ausgegeben September 1930 3. Jahrgang

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    Lübecker Kinderlied.

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    Am welschen Institut Pasteur, Da wirkt Calmette als Professeur Fürs Impfen.
    Die Rede fließt ihm honigsüß, Der Kinder wahres Paradies Sei´s Impfen.
    Impfschäden sieht er dabei nie, Ihn schützt davor die Theorie Vom Impfen.
    Seit 13 Jahren zieht der Mann Sich seinen B. C. G. *) heran Zum Impfen.
    Herr Deycke, Arzt in Lübeck nur, Erbittet von Calmette Kultur Zum Impfen

    Seit wann bezieht ein Deutscher nur Statt Moden von Paris Kultur ? — Und wär´s auch nur — zum Impfen

    Drob wird er „wild “, B.= C.= Guėrin, **) Spuckt Gift und Galle, wird „ Toxin “ Beim Impfen.
    Zweihundert Kinder, statt gefeit, Sind jetzt dem sichern Tod geweiht Durchs Impfen.
    Den armen Deycke, Gott erbarm, Ergreift des Staatsanwaltes Arm Fürs Impfen.
    Doch der die Teufesbrüh ****) erfand, Schwärmt nach wie vor am Seinestrand Fürs Impfen
    Er kommt mir vor wie Vogel Strauß, Den Kopf im Sand, den Steiß hinaus, Beim Impfen

    Welt= lächerlich und Welt= Malheur, Das ist Calmette, der Professeur, Am welschen Institut Pasteur, Fürs Impfen

    Und selbst in unserm Spreeathen Will man nichts hören mehr und seh´n Vom Impfen.
    Im Norden in der Straße Föhr, Da liegt das deutsche Haus Pasteur Fürs Impfen.
    Da geht der Pleitegeier um, Der Impfprofessor wurde stumm Vom Impfen.
    Und es wird Herbst im ministėre Für Volkswohlfahrt, kein Lenz kommt mehr Fürs Impfen.
    Des Volkes Wohlfahrt ? Leeres Wort ! Zweihundert Mütter klagen:

    Mord Durch Impfen ! Hirodo medicinalis.

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    *) B. C. G.

    Bacillus Calmette Guėrin, ein künstlich abgeschwächter, auf Kartoffelscheiben gezüchteter Rindertuberkulose= Bazillus, der, wie Lübeck lehrt, auf anderem Nährboden wieder seine natürliche Giftigkeit erlangen kann.

    **) B.= C.= Guėrin

    Nasal, à la francaise, auszusprechen

    ****) Teufesbrüh

    B. C. G. wird weder mit der Impflanzette eingeimpft, noch mit der Pravazspritze injiziert, sondern in einer wie Milch aussehenden und schmeckenden Emulsion den Säuglingen und kleinsten Kindern zum Trinken gegeben !

    (…)

    Auszug aus : Das Lübecker Impfunglück 1930 in der Wahrnehmung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen *)

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    *) Beweismittel für das ewige Morden …. der grauenvollen Verbrecherkaschemme !

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    *) Aus dem Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck

    Direktor: Prof. Dr. med. Cornelius Borck

    Das Lübecker Impfunglück 1930 in der Wahrnehmung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

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    Inauguraldissertation

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    zur Erlangung der Doktorwürde der Universität zu Lübeck Aus der Sektion Medizin – vorgelegt

    von Hanna Elisabeth Jonas aus Oldenburg Lübeck 2017 !

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    1. Einleitung und Fragestellung / 6 — 2. Das Lübecker Impfunglück / 9 — 3. Das Projekt „Zeitzeugen des Lübecker Impfunglücks 1930“ / 17 — 3.1 Forschungsstand / 18 — 3.2 Material und Methode / 27— 3.3 Die Ausstellung „Das Lübecker Impfunglück 1930. Bilder und Erinnerungen von Zeitzeugen“ / 35 — 4. Die Nachgeschichte des Lübecker Impfunglücks – Persönlicher und öffentlicher Umgang mit einer Katastrophe / 38 4.1 Durchführung der Impfung – Leid und Bestürzung nach Entdeckung der Katastrophe / 38 — 4.2 Behandlung der erkrankten Säuglinge – Dr. Genter und sein ominöses Heilmittel / 51 — 4.3 Durchuntersuchungen aller geimpften Kinder – Staatliche Fürsorge / 58 — 4.4 Organisation der betroffenen Eltern – Einflussnahme durch Berliner Impfgegner / 77 — 4.5 Calmette – Prozess und Revision – Erinnerungen an Ernst Altstaedt und Heinrich Wibel / 85 — 4.6 Frühe Kindheit im Krankenhaus und in Sanatorien – Lange Trennung von den Eltern / 102 — 4.7 Schadensersatz für die „Calmette-Kinder“ – Schiedsgerichtsbarkeit und unvorhergesehener Verlust /112 — 4.8
    Fortgang der Interessengemeinschaft – Letzte Nachuntersuchungen / 135 — 4.9 Leben mit dauerhaften Gesundheitsschäden – Jahrzehntelange Nachwirkungen einer
    Säuglingsimpfung / 149 — 4.10 Denkanstöße – Konfrontation und Umgang mit der eigenen Vergangenheit / 170 — 5. Schluss / 187 .— 6. Zusammenfassung / 195 — 7. Archivalien-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis / 197 — 8. Anhänge / 221 — 8.1 Tafeln und Wandfahnen der Ausstellung „Das Lübecker Impfunglück 1930. Bilder und Erinnerungen von Zeitzeugen“ / 221 — 8.2 Interviewleitfaden / 233 — 8.3 Transkript des Interviews 1 / 236 — 8.4 Votum der Ethikkommission / 255 — 9. Danksagungen / 256 — 10. Lebenslauf / 257

    1. Einleitung und Fragestellung ( Auszug )

    1930 sollte Lübeck zum Vorreiter im Kampf gegen die Volkskrankheit Tuberkulose in Deutschland werden – tatsächlich wurde es Schauplatz einer der größten medizinischen Katastrophen des frühen 20. Jahrhunderts. Lübecker Ärzte wollten hier zum ersten Mal in Deutschland großflächig die BCG-Impfung gegen Tuberkulose einführen.

    Bei der Herstellung im Lübecker Krankenhauslaboratorium wurde der Impfstoff allerdings mit menschlichen Tuberkulosebakterien verunreinigt.

    Die Säuglinge, die die Schluckimpfung erhielten, wurden mit Tuberkulose infiziert, anstatt vor dieser Krankheit geschützt zu werden.

    72 der insgesamt 251 geimpften Kinder starben in ihrem ersten Lebensjahr an einer ausgedehnten Tuberkulose oder erlagen Krankheiten, die durch ihre Tuberkuloseinfektion bedingt oder verschlimmert worden waren.

    1) Diese Tragödie sollte als „Lübecker Impfunglück“ bekannt werden und bis heute in Erinnerung bleiben – zumindest in Lübeck und in medizinischen Fachkreisen.

    Damals beschäftigten die Geschehnisse eine große Öffentlichkeit und flossen auch in medizinkritische Diskussionen der Weimarer Republik um Impfungen und Menschenversuche ein.

    Die rechtliche Aufarbeitung der Katastrophe im sogenannten „Calmette-Prozess“ 1931/32 – benannt nach einem der Erfinder der BCG-Impfung, Albert Calmette – fand internationale Aufmerksamkeit und endete mit der Verurteilung von zwei beteiligten Ärzten zu Gefängnisstrafen.

    Seitdem war das Impfunglück Gegenstand verschiedener Forschungen, die sich neben der Rekonstruktion der damaligen Ereignisse z. B. mit der Bewertung als Humanexperiment beschäftigten oder das Impfunglück im Kontext der Einführung und Verbreitung der BCG Impfung oder der allgemeinen Geschichte der Schutzimpfungen betrachteten.

    Die Nachgeschichte des Impfunglücks in Lübeck blieb dabei weitgehend unbeleuchtet. Diese Arbeit widmet sich nun den bisher kaum beachteten Betroffenen des Impfunglücks, den damals geimpften Kindern und ihren Familien.

    Ihre Geschichten und damit das persönliche Erleben des Impfunglücks sind bislang unerforscht geblieben.

    Mit ihrer Hilfe sollen Antworten auf die Frage gefunden werden, was es bedeutete, an dieser Katastrophe beteiligt gewesen und damit ein sogenanntes „Calmette-Kind“ geworden zu sein.2)

    So kann das Wissen über das Lübecker Impfunglück um diese persönlichen Einsichten bereichert und ein Stück weit menschlicher und greifbarer gemacht werden. Anhand der Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Unglücks und mithilfe von Dokumenten und Archivalien aus dieser Zeit werden die Nachwirkungen der Katastrophe im Leben der Betroffenen, die Rolle Lübecks in der Unterstützung und Versorgung der geimpften Kinder sowie von den betroffenen Familien selbst ergriffene Maßnahmen dargestellt. 3) Die Nachgeschichte des Impfunglücks lässt sich dabei bis ins Heute verfolgen, die Arbeit kann damit eine Langzeitperspektive von über 80 Jahren abbilden. Anhand des Lübecker Impfunglücks kann auch beispielhaft gezeigt werden, welche Langzeitfolgen derartige Unglücke nach sich ziehen können.

    (…)

    ————————————————————

    1) vgl. Moegling, Albert: Die „Epidemiologie“ der Lübecker Säuglingstuberkulose, in: Die Säuglings-1 tuberkulose in Lübeck. Zusammenfassung der anlässlich der Lübecker Säuglingserkrankungen auf Veranlassung und mit Unterstützung des Reichsministeriums des Innern durchgeführten Untersuchungen. Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamt, 69. Band, Verlag von Julius Springer, Berlin 1935, S. 7-9

    2) Der Begriff des „Calmette-Kinds“ oder der „Calmettekinder“ wurde sowohl von Betroffenen selbst (vgl. 2 z. B. Interview 9, Z. 33-34) als auch von offizieller Seite verwendet (vgl. Schreiben des Senats an den Herrn Reichsminister des Innern – Berlin –, Lübeck, 23.12.1930 [vermutlich Entwurf], Archiv der Hansestadt Lübeck (AHL), Neues Senatsarchiv (NSA), Sign. 01901). Der Lübecker Senat als offizielles Gremium sprach hier von der „Oberleitung über die Calmettekinder“, die ein bestimmter Arzt innehatte.

    3) Im Folgenden wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nur noch von „Zeitzeugen“ bzw. „Gesprächspartnern“ die Rede sein, obwohl es sich selbstverständlich um weibliche und männliche Betroffene oder Nahestehende handelt.

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    Das Lübecker Impfunglück 1930 in der Wahrnehmung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ↓

    Klicke, um auf ediss1952.pdf zuzugreifen

    Der Impfspiegel

    300 Aussprüche ärztlicher Autoritäten über die Impffrage

    ( Heraugeben vom Impfzwang= gegner= verein zu Dresden, 1890 )

    Der Wahrheit müssen wir alle zuhören, und wollen wir auch die Ohren zustopfen, so durchdringt und erschüttert ihre Stimme auch die tauben Teile des Menschen.

    Jean Paul

    Inhalt siehe PDF

    Vorwort.

    In dem bisherigen Kampfe um die Impffrage haben die Impffanatiker, besonders auch die ärztlichen Referenten im deutschen Reichstage den impfgegnerischen Standpunkt als den Standpunkt einer laienhaften, unwissenschaftlichen Auffassung der Frage hinzustellen gesucht. Infolgedessen herrscht in weiten Kreisen die Ansicht, als gebe es nur einzelne wenige Vertreter der ärztlichen Wissenschaft unter den Gegnern der Impfung.

    Die erfreuliche Thatsache, daß bereits Hunderte der tüchtigsten Ärzte zu den Impfgegnern gehören, und daß ihre Zahl von Jahr zu Jahr wächst, ist nur wenig bekannt. Viele Gebildete, die im Geheimen schon längst impfgegnerisch denken, schämen sich darum geradezu, solche Ansichten öffentlich zu bekennen, weil sie glauben, dieser als „laienhaft“ gebrandmarkte Standpunkt könne sie etwa in den Verdacht der Unwissenheit oder der Halbbildung bringen, weil ja die Autoritäten Freunde der Impfung seien“.

    Die vorstehenden Blätter, welche lediglich aus Aussprüchen von Ärzten zusammengestellt sind, sollen darum den für Viele gewiß überraschenden Beweis erbringen, daß nicht nur die Zahl der Ärzte, die gegen die Impfung geschrieben haben, eine sehr große ist, sondern auch, daß sich unter diesen Ärzten sehr viele Autoritäten befinden, die sich hinsichtlich ihres wissenschaftlichen Rufes mit jeder der impffreundlichen Autoritäten messen können, fast immer aber vor diesen letzteren den Vorzug genießen, ihre Ansichten mit einer Fülle von eigenen praktischen Erfahrungen auf dem Gebiete der Heilkunst belegen zu können.

    Sollten einzelne unter unseren Freunden vielleicht verwundert fragen: „Wozu bedarf es so vieler Zeugnisse in einer Sache, in welcher die natürliche Erfahrung, die Logik und der gesunde Menschenverstand schon längst das Urteil gesprochen haben?“ so müssen wir eben erwidern: „Auf keinem anderen Gebiete herrscht zur Zeit noch ein so unbeschränkter Autoritätenglaube, als in der Impffrage. Und darum waren wir gezwungen, den Autoritäten der Impfgläubigen einmal eine stattliche Zahl unserer Autoritäten entgegen zu stellen.

    Die vorstehende Sammlung wird aber unseren zahlreichen Gesinnungsgenossen um so willkommener sein, als sie, in 53 Abschnitte geordnet, zugleich eine erschöpfende Beleuchtung der gesamten Impffrage bietet.

    ( … )

    Der Impfspiegel von 1890 ↓

    https://archive.org/details/ImpfkritikderImpfspiegel1880/mode/2up

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    Nachtrag zum Impfspiegel. ( Auszug )

    Erklärung

    Die unterzeichneten Aerzte erklären durch ihre eigenhändige Unterschrift I. daß sie die sogenannte Schutzpockenimpfung (vor allem auch diejenige mit Kälberlymphe) für einen gefährlichen, nicht selten schwer schädigenden Eingriff in die Natur des Impflings halten; II. daß ein wirklicher „Pockenschutz“ durch eine wenn auch noch so oft wiederholte Impfung mindestens zweifelhaft und kaum nachweisbar ist; III. daß die fortgeschrittene ärztliche Wissenschaft einen viel sicheren Schutz gegen Seuchen aller Art in einer streng durchgeführten staatlichen Hygieine*) und in persönlicher Gesundheitspflege zu erblicken hat; IV. daß die Pocken eine Krankheit sind, nicht gefährlicher als alle anderen sog. Infektionskrankheiten, welche sich bei rationeller Behandlung in den meisten Fällen leicht und folgenlos heilen läßt.

    Die Impftheorie ist wissenschaftlich nicht zu begründen.

    Dr. med. Leeser, Bonn: „So lange mir die Impffreunde nicht klar machen können, warum ein mit Pockeneiter bez. Pockengift durchseuchter Organismus einer epidemischen Krankheit gegenüber widerstandsfähiger sein soll, als ein intakter, gesunder, können sie mich nicht zu den Ihrigen zählen.

    Die Impfung schützt nicht gegen die Blattern.

    Dr. med. A. Bichlmayer, Bodman: „Ich bekenne, daß ich den Glauben an die Schutzwirkung der Impfung für einen verhängnisvollen Irrtum der Wissenschaft halte und für einen Hohn auf unsere moderne antiseptische Chirurgie.“

    Dr. med. Schreiber, Frankfurt a. M.: „Die Theorie von der Schutzkraft der Impfung stellt sich dar als ein wahrer Rattenkönig von Irrtümern, Trugschlüssen, Aberglauben und urteilslos gedeuteten Thatsachen.“

    Dr. med. Fischer, Westend-Charlottenburg: „Wenn nicht einmal das Ueberstehen der natürlichen Pocken vor einem neuen Anfall derselben Krankheit schützt, wie es jeder erfahrene Arzt bestätigen wird, so kann die Impfung, bez. Wiederimpfung erst recht keinen Schutz gewähren. Nicht bloß der Impfzwang, sondern auch die Impfung muß daher beseitigt werden, zumal nach meiner Überzeugung durch das Impfen das Pockengift geradezu ausgesät wird. Bei den Schafen ist das Impfen verboten; was den Schafen recht ist, muß den Menschen billig sein.“

    Das Impfen ist sehr schädlich.

    Geh. Hofrat Dr. Stiegele, Leibarzt I. M. der Königin von Württemberg, Stuttgart: „Und wenn die Schutzkraft der Impfung unbestreitbar erwiesen wäre – man müsste sie dahingeben um des vielen Siechtums willen, das die Impfung in die Menschheit gebracht hat und täglich bringt.“

    „Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht.“

    Dr. med. Haehnle, Reutlingen: „Wenn die Koch’schen Anti-Infektionsarbeiten mit positivem Resultate enden, will dann der Staat konsequentermaßen verlangen, daß jeder Staatsbürger die ganze Reihe der Anti-Infektionsimpfungen gegen Tuberkulose, Cholera, Milzbrand, Hundswut, Typhus u. u. durchlaufen soll ??? Der Impfzwang wird durch Koch selbst ad absurdum geführt werden.“

    (…)

    Nachtrag zum Impfspiegel. ↓

    Klicke, um auf Impfkritik%201880%20der-Impfspiegel-Nachtrag.pdf zuzugreifen

    Siehe auch: Impf= Friedhof — Hugo Wegener ( 1912 ) ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2020/04/22/in-eigener-sache-3/#comment-51711

    Robert Koch — Der Begründer der modernen Bakteriologie ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2020/05/15/von-corona-covid19-immunitaetsnachweis-und-anderen-horrorgeschichten/#comment-52364

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    …..Aber zugleich merket ihr auch, wie noch ein gar großer finsterer Teil sich nun bestrebt, das Gewand des Lichtes über sein schwarzes anzuziehen, und daraus und damit aus Eigennutz und Herrschsucht abermals ein neues antichristisches Heidentum zu schaffen ; aber Ich Selbst lasse Meinen Zorn über sie hereinbrechen, d. i. das Feuer Meiner Wahrheit und Meiner Engel der neuen Erde fallen wie mit flammenden Schwertern über sie her, und schlagen jede weitere finstere Bestrebung in die Flucht und in den Abgrund der gänzlichen Vernichtung……

    …… Dann werde auch Ich zu den Meinen kommen als ihr heiliger Vater. Amen !

    Die Frohe Botschaft an das deutsche Volk !

    Deutsches Volk magst ruhig sein, Ich (Ostfront) sehe sie, die vielen Engelein !

    Das ganze Deutschland wird es sein !

    Das sagt euch Ostfront…. der Zimmermann aus dem Erzgebirge !

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